
Öffentliches Briefing
Die News des Tages, neutral aufbereitet als PDF. Das teile ich auf Substack.
PDF ansehen04 · n8n · MCPs · Self-Hosted
Vom Workflow-Konzept zum laufenden Cron-Job. Wir planen Automationen mit Cowork, generieren das n8n-JSON mit Claude Code über den n8n-MCP und hosten alles für unter zehn Euro im Monat auf Hetzner.
Wir haben keine Partnerschaften mit n8n oder Hetzner. Wir empfehlen, was wir selbst nutzen.
Setup
Claude Code ist der Anker. Drumherum baust du dir das Werkzeug-Set: ein Automatisierungs-Tool, den passenden MCP und ein Hosting-Setup, das nicht im ersten produktiven Workflow explodiert.
Cowork lebt in der Claude Desktop-App. Damit planst du deine Automatisierung im Dialog — oder du baust über Scheduled Tasks direkt kleine Automatisierungen, die zu festen Zeiten laufen. Wie das geht, zeigen wir gleich weiter unten.
Claude Code ist der Anker des ganzen Setups — du baust und importierst deine Workflows damit. Wenn du Cluster „Produkte bauen“ schon durch hast, ist das hier nichts Neues. Installiere im Terminal, in VS Code oder ergänzend in der Desktop-App.
npm install -g @anthropic-ai/claude-codeDrei sinnvolle Optionen. n8n (Open-Source, offizieller MCP-Server, self-hostbar) — unsere Empfehlung, wenn du Workflows mit Claude Code generieren willst. Make.com (SaaS, visueller Editor, riesige Integrations-Bibliothek) — gut, wenn du visuell denkst und kein Self-Hosting brauchst. Zapier (8.000+ Integrationen, einsteigerfreundlichstes Onboarding) — gut, wenn du nur ein paar Apps verbinden willst, ohne dich tiefer einzulesen. Für DACH/EU haben alle drei EU-Regionen. Für KI-getriebene Workflow-Generierung bleibt n8n vorn.
Mit einem MCP-Server liest und schreibt Claude Code direkt in deiner Workflow-Instanz — Workflow-JSON generieren, importieren, Trigger-Payloads testen. Stand Mai 2026: n8n hat den offiziellen n8n-MCP. Für Make und Zapier gibt es kein offizielles MCP — diese Tools baust du dann manuell im Editor und nutzt Claude Code nur für die Logik-Planung. Snippet unten gilt für n8n.
claude mcp add n8n --transport http \
"https://YOUR-N8N-DOMAIN/mcp" \
--header "Authorization: Bearer YOUR_N8N_API_KEY"Wähle eine Cloud, in der du selbst hostest. Self-Hosted ist günstiger als Managed Cloud und gibt dir volle Kontrolle über Daten und Workflows. Bei Make oder Zapier hast du die Wahl nicht — die laufen ausschließlich Cloud-managed.
Unsere Empfehlung: Hetzner Cloud, ab 5 €/Monat
CX22 (2 vCPU, 4 GB RAM), EU-Region Falkenstein oder Nürnberg. n8n + Postgres + Caddy als Docker-Compose-Stack, Claude Code rollt das initial aus. Funktioniert genauso bei DigitalOcean, AWS Lightsail oder Scaleway — Hetzner gewinnt auf Preis-Leistung.
Der einfache Weg
Du brauchst nicht für jede Automatisierung einen n8n-Server. Für wiederkehrende Recherche- und Briefing-Aufgaben reicht Claude Cowork mit einem Scheduled Task. Du beschreibst den Auftrag einmal, Cowork erledigt ihn ab dann von selbst.
Ein Scheduled Task ist ein Auftrag, den Cowork zu einer festen Zeit von allein ausführt. Täglich, wöchentlich oder zu einem festen Zeitpunkt. Cowork startet, arbeitet den Auftrag ab und legt das Ergebnis für dich bereit.
Du planst den Task einmal im Dialog, so wie du sonst mit Cowork arbeitest. Ab dann läuft er ohne dich. Genau das macht ihn zur kleinen, ehrlichen Automatisierung für den Alltag.
KI bewegt sich jeden Tag, und "lese ich später" lese ich nie. Statt noch einen Newsletter zu abonnieren, läuft bei mir jeden Morgen um 8:00 Uhr ein geplanter Cowork-Task. Der scannt den AI-Tag und legt mir vier fertige Sachen hin, bevor ich den ersten Kaffee habe.

Das habe ich zuerst für mich gebaut. Ein KI-Briefing, das mir hilft, up to date zu bleiben, mein Setup anzupassen und im Rahmen meiner Unternehmung die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Beispiel-Ausgabe vom 2. Juni 2026
Dann dachte ich, das ist auch für andere relevant. Also kamen ein öffentliches Briefing und eine Instagram-Story dazu.

Öffentliches Briefing
Die News des Tages, neutral aufbereitet als PDF. Das teile ich auf Substack.
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Instagram-Story
Die Top-Meldungen als fertiges Story-Bild im Markenlook, 1080 mal 1920, direkt postbar. Quellen klein mit drauf.
Website-Update
Ein Diff gegen den aktuellen Stand der Seite: welche Zahl, welches Modell, welcher Preis ist überholt. So bleibt sie aktuell, ohne dass ich täglich von Hand prüfe.
## Aktualisieren
Cluster 06 - APIs & models - Anthropic
Alt: Opus 4.7 als Top-Modell.
Neu: Opus 4.8 (Release 28.05.2026), stärkstes Modell für
komplexes Reasoning und agentisches Coding.
Quelle: anthropic.com/newsDas Spannende ist, dass ein Task Recherche, Design, Rendering und Ablage in einem Rutsch erledigt. Während ich schlafe.
Quellen der letzten 24 Stunden scannen, nach Relevanz filtern, Duplikate zusammenführen.
Vier Outputs in meiner Stimme schreiben.
Die PDFs und das Story-Bild selbst rendern, von HTML zu PDF und PNG, mit echtem Logo.
Alles in einen Datumsordner und ein Tagesarchiv legen.
Das Story-Bild landet über den Google-Drive-Sync automatisch auf dem Handy, bereit zum Posten.
Quellen der Beispiel-Ausgabe
Den ganzen Workflow baue ich im Newsletter und in den Build-Alongs Schritt für Schritt auf. Wenn du sowas selbst willst: hier entlang.
Du brauchst keinen eigenen Server. Den Scheduled Task beschreibst du einmal im Dialog, ab dann läuft er ohne dich. Das ist der Auftrag, mit dem mein Morgen-Briefing startet.
Lege einen Scheduled Task an, der jeden Morgen um 8:00 Uhr läuft.
Aufgabe:
1) Suche die wichtigsten KI-Neuigkeiten vom Vortag (neue Modelle, größere Releases, relevante Ankündigungen).
2) Prüfe die Quellen kurz auf Seriösität und lass Gerüchte ohne Beleg weg.
3) Fasse alles in einem kurzen Briefing zusammen: pro Meldung ein Satz, dazu der Link.
4) Sortiere nach Wichtigkeit und halte es unter einer Bildschirmseite.
Lege das Briefing als Markdown-Datei ab und benenne sie mit dem Datum.Wo die Grenze liegt:
Cowork mit Scheduled Tasks ist stark für Recherche, Briefings und einfache, wiederkehrende Aufgaben. Sobald eine Automatisierung viele Tools verbindet, rund um die Uhr zuverlässig laufen oder große Datenmengen verarbeiten muss, ist der n8n-Weg weiter unten die robustere Wahl.
Der Agenten-Weg
Plugins, Skills, Subagents und Hooks machen aus Claude Code mehr als einen Helfer beim Coden. Viele Automatisierungen, für die du sonst ein eigenes Tool aufsetzt, baust du damit direkt im Agenten. Kein Server, kein Klick-Editor, ein Dialog.
Eine SKILL.md beschreibt eine wiederkehrende Aufgabe. Claude lädt sie selbst, wenn sie passt, oder du rufst sie mit einem Slash-Befehl auf.
Ein Plugin bündelt Skills, Subagents, Hooks und MCP-Server in einem Paket. Einmal installiert, in jedem Projekt verfügbar.
Ein eigener Agent mit eigenem Auftrag und eigenem Kontext. Gut, um Recherche oder Prüfschritte auszulagern, ohne dein Hauptgespräch vollzuschreiben.
Ein Hook startet ein Skript bei einem festen Ereignis, etwa nach jedem Datei-Edit. So erzwingst du Linting, Checks oder Benachrichtigungen automatisch.
Beide bauen Automatisierungen, sind aber für unterschiedliche Aufgaben gemacht. Die ehrliche Faustregel:
Oft brauchst du beides. Claude Code plant und schreibt, n8n hält die Dauerläufer am Laufen.
Ein Beispiel: ein wiederkehrender Wettbewerbs-Check, den du sonst in n8n zusammenklickst. In Claude Code sind es drei Schritte.
Leg im Projekt eine Datei .claude/skills/<name>/SKILL.md an. Oben steht, wann Claude das Skill nutzt, darunter die Schritte.
Erstelle ein Skill unter .claude/skills/wettbewerbs-check/SKILL.md.
Es soll:
1) die Webseite eines Wettbewerbers abrufen,
2) Preise und neue Features herausziehen,
3) das Ergebnis als kurze Notiz in docs/research/ ablegen.
Schreib die Beschreibung so, dass du das Skill selbst auswählst, wenn ich nach einem Wettbewerber frage.Soll ein Schritt automatisch laufen, häng ihn an einen Hook in settings.json. Hier ein Lint-Lauf nach jedem Datei-Edit.
{
"hooks": {
"PostToolUse": [
{
"matcher": "Edit|Write",
"hooks": [
{ "type": "command", "command": "npm run lint --silent || true" }
]
}
]
}
}Soll der Workflow zu festen Zeiten laufen, leg einen Scheduled Task an. Der läuft in der Cloud, auch wenn dein Rechner aus ist.
/schedule jeden Montag 9:00: führe das Skill wettbewerbs-check für unsere drei Hauptwettbewerber aus und leg mir die Notizen in docs/research/ ab.Anthropic hat in einem Guide beschrieben, wie die eigenen Teams mit Agenten arbeiten. Vier Prinzipien daraus lohnen sich für jedes Setup, auch wenn dein Team nur aus dir besteht:
Was nirgendwo aufgeschrieben und zugänglich ist, existiert für deinen Agenten nicht. Ziele, Entscheidungen und Kontext gehören in Docs und in die CLAUDE.md, geschrieben für Agenten als Leser.
Jeder Agent bekommt einen klar umrissenen Job und genau die Tools dafür. Bei Anthropic bekommt der Datenanalyse-Agent den Datenbank-Zugang, der QA-Agent das Browser-Testing.
Gib dem Agenten das ambitionierte Ziel mit und lass ihn den Weg finden. Im Guide führte „mach das Onboarding hilfreicher“ dazu, dass der Agent von sich aus die Fehlermeldungen überarbeitet hat.
Der Agent, der die Arbeit macht, bewertet sie nie selbst. Ein zweiter Agent prüft das Ergebnis und sucht aktiv nach Fehlern, bevor du es siehst. Mehr Autonomie gibt es erst nach bewiesener Zuverlässigkeit.
Zum Nachbauen: dieser Prompt richtet dein Projekt nach den vier Prinzipien ein.
Richte mein Projekt nach Anthropics Guide „Building effective human-agent teams“ ein:
1. SCHREIB ALLES AUF: Prüfe meine CLAUDE.md und ergänze den Kontext, den ein neuer Agent braucht: Projektziel, Architektur, Konventionen, No-Gos.
2. KLARE ROLLEN + TOOLS: Leg unter .claude/agents/ passende Subagents für mein Projekt an (z. B. Reviewer, Tester, Researcher). Gib jedem eine klare Rolle und nur die Tools, die er dafür braucht.
3. GROSSES ZIEL: Frag mich nach dem großen Ziel hinter diesem Projekt und schreib es prominent in die CLAUDE.md. Schlag mir ab jetzt proaktiv Wege vor, die darauf einzahlen.
4. VERIFIKATION: Leg einen Verifier-Agent an, der fertige Arbeit gegenprüft und aktiv versucht, Fehler zu finden, bevor ich sie sehe. Wichtige Aufgaben gelten erst als fertig, wenn er sie geprüft hat.
Zeig mir am Ende, was du angelegt hast und warum.Workflow-Planung
Den eigentlichen Workflow planst du mit Cowork. Das Briefing geht im Dialog durch Trigger, Datenquellen, Transformationen und Output — du brauchst es vorher nicht selbst zu strukturieren. Weniger ist mehr.
Kopier den Prompt unten in Cowork, beantworte die Fragen. Am Ende fällt eine Markdown-Datei raus, die du in Claude Code übergibst — und der baut das n8n-JSON daraus.
Ich will einen n8n-Workflow planen. Bitte stelle mir vier Blöcke an Fragen, einen nach dem anderen:
1) Trigger — was startet den Workflow?
2) Datenquellen — welche Tools muss n8n lesen?
3) Transformationen — was passiert zwischen Trigger und Output?
4) Output — was passiert am Ende?
Stelle pro Block immer nur eine Frage auf einmal und warte auf meine Antwort.
Wenn ich vage werde, frag nach konkreten Beispielen.
Am Ende erstellst du eine Markdown-Datei „workflow-briefing.md" mit:
- Workflow-Name
- Trigger (Typ + Konfiguration)
- Datenquellen (mit Auth-Methode)
- Transformations-Logik (Schritt für Schritt)
- Output (mit Beispiel-Payload)
- Bekannte Edge-Cases
Für komplexere Automatisierungen:
Scheduled Tasks in Cowork eignen sich für kleinere, wiederkehrende Aufgaben. Sobald eine Automatisierung mehrere Tools verbindet oder rund um die Uhr laufen soll, baust du sie als richtigen Workflow — in drei Schritten.
Wie der Generierungs-Ablauf danach läuft
Workflow planen
Du beschreibst mit Cowork, was die Automatisierung tun soll. Am Ende fällt eine Markdown-Datei mit Trigger, Datenquellen, Transformationen und Output raus.
Markdown an Claude Code geben
Claude Code liest das Briefing und baut die n8n-Nodes direkt in deiner Instanz auf — Trigger, KI-Calls, Filter, Output. Du musst keine Boxen mehr per Drag-and-drop ziehen.
Credentials eintragen
Pro Tool im Workflow (Gmail, Notion, Stripe, …) ein OAuth-Token oder API-Key in n8n hinterlegen. Erst danach läuft der Workflow live.
n8n + Claude Code
Mit dem n8n-MCP angeschlossen, baust du Workflows nicht mehr durch Klicken. Du beschreibst sie. Claude Code lest den vorhandenen n8n-Stand, plant das JSON, importiert es in deine Instanz und gibt dir den Workflow-Link zurück.
Du beschreibst in einem Satz, was passieren soll — Claude Code generiert das n8n-JSON. Statt 40 Knoten per Drag-and-drop ziehen, sprichst du den Workflow.
Workflows liegen als JSON im Git. Diff, Branch, Review. Statt eines Klick-Editors hast du eine Versionierung wie bei richtigem Code.
Claude Code schreibt zu jedem Workflow auch Beispiel-Payloads für die Trigger-Webhooks. Du testest direkt, ohne Live-Daten zu brauchen.
Pro Workflow legt Claude Code eine README.md im Repo ab — Trigger, Schritte, Edge-Cases. Wenn du nach drei Monaten zurückkommst, weißt du noch, was läuft.
Du übergibst Claude Code das Workflow-Briefing aus der Planungs-Phase und sagst:
Lies social-media-reels-workflow.md und baue daraus einen n8n-Workflow.
Der Workflow nimmt einen One-Pager-Input (Headline, Body, Bild-Assets, Hashtags)
und generiert daraus automatisch ein Reel-Video für Instagram, TikTok und LinkedIn.
[Alex liefert: detaillierte Workflow-Schritte — Trigger, KI-Calls für Skript
und Voiceover, Asset-Generierung via Remotion oder Video-API, Posting-Targets
mit Auth-Setup, Logging und Error-Handling.]
Importiere den Workflow direkt in unsere n8n-Instanz via MCP.
Schreib zusätzlich eine README.md mit Trigger-Payload-Beispiel und Edge-Cases.Claude Code liest dein Briefing, generiert das JSON, ruft den n8n-MCP auf, importiert den Workflow, gibt dir den n8n-Editor-Link zurück. Du prüfst visuell, klickst „Activate“. Fertig.
Hetzner Self-Hosted
Sobald du regelmäßig automatisierst, lohnt sich Self-Hosted. Ein Hetzner CX22 (2 vCPU, 4 GB RAM, 40 GB SSD) reicht für n8n + Postgres + Caddy als Reverse-Proxy. Frankfurt oder Falkenstein, EU-Region, DSGVO-konform.
| Variante | Preis | Executions | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| n8n Cloud Starter | ca. 24 €/Monat | 2.500 Executions | Bequem, aber Kosten skalieren schnell, sobald Workflows produktiv laufen. |
| n8n Cloud Pro | ca. 60 €/Monat | 10.000 Executions | Lohnt sich, wenn du keine eigene Infrastruktur willst und unter Pro-Cap bleibst. |
| Self-Hosted (Hetzner CX22) | rund 5 €/Monat | Unbegrenzt (bis Ressourcen-Limit) | Server-Wissen nötig. EU-Region, voller Datenschutz, kein Lock-in. Unsere Wahl ab dem ersten produktiven Workflow. |
n8n läuft als Docker-Container neben Postgres und Caddy. Caddy regelt HTTPS automatisch via Let's Encrypt — du musst nichts an Zertifikaten konfigurieren.
services:
postgres:
image: postgres:16
restart: unless-stopped
environment:
POSTGRES_USER: n8n
POSTGRES_PASSWORD: ${POSTGRES_PASSWORD}
POSTGRES_DB: n8n
volumes:
- postgres_data:/var/lib/postgresql/data
n8n:
image: n8nio/n8n:latest
restart: unless-stopped
environment:
DB_TYPE: postgresdb
DB_POSTGRESDB_HOST: postgres
DB_POSTGRESDB_DATABASE: n8n
DB_POSTGRESDB_USER: n8n
DB_POSTGRESDB_PASSWORD: ${POSTGRES_PASSWORD}
N8N_HOST: ${N8N_HOST}
N8N_PROTOCOL: https
WEBHOOK_URL: https://${N8N_HOST}/
GENERIC_TIMEZONE: Europe/Berlin
depends_on:
- postgres
volumes:
- n8n_data:/home/node/.n8n
caddy:
image: caddy:2-alpine
restart: unless-stopped
ports:
- "80:80"
- "443:443"
volumes:
- ./Caddyfile:/etc/caddy/Caddyfile
- caddy_data:/data
- caddy_config:/config
volumes:
postgres_data:
n8n_data:
caddy_data:
caddy_config:
Lass Claude Code das Setup auf dem Server ausrollen. SSH-Key hinterlegen, Repo klonen, [docker compose up -d]. Backup-Cron gehört dazu — Claude schreibt dir das Skript gleich mit.
Wenn du nicht weißt, wie das alles geht, frag einfach Claude Code: er kennt den Stack, führt dich Schritt für Schritt durch und korrigiert, wenn du dich vertippst. Du musst nichts auswendig wissen — du musst nur beschreiben können, was am Ende laufen soll.
Beispiel-Workflows
Zwei echte Daily-Workflows, die wir selbst laufen lassen. Ein One-Pager-Reel für Social Media und ein Multi-Scene-Produktvideo mit Voiceover und Phone-Reveal. Beide vollständig in n8n, generiert über Claude Code, gerendert auf Hetzner. Du nimmst dir den Build-Guide unten, gibst ihn an Claude Code und baust deinen eigenen.
Beispiel 1 · Social-Media-Reels
Ein One-Pager rein, ein fertiges Reel raus. Reproduzierbar für jedes Thema und jede Marke. So läuft der Workflow:

Zum Mitnehmen
Der vollständige Build-Guide als Markdown. Du lädst ihn in Claude Code, sagst „bau mir den Workflow mit meiner Marke, meinem Topic-Pool, meinem Server“, und Claude geht Schritt für Schritt durch Drive-Setup, Renderer-Deploy und n8n-Workflow.
Social-Media-Reels · Build-GuideMarkdown · zum Anpassen und WeitergebenBeispiel 2 · Produktvideos
Hier automatisierst du Produktvideos und kleine Sequenzen für Social Media. Drei geschnittene Pexels-Szenen plus finaler Phone-Reveal mit App-Screenshot, dazu Voiceover und Music-Bed. So läuft der Workflow:
Vor dem Render schickt n8n dir den Entwurf in Telegram. Du antwortest mit ok, nein oder freiem Text. Bis zu vier Iterationen, bis das Skript sitzt — erst dann läuft der Renderer.

Zum Mitnehmen
Der vollständige Produktvideo-Build-Guide als Markdown — mit ElevenLabs-Setup, Phone-Reveal-Komposition und Music-Chain. Lädst du in Claude Code, gibst Brand, App und Server an, und Claude baut dir den Workflow mit deinem Produkt nach.
Produktvideos · Build-GuideMarkdown · zum Anpassen und WeitergebenLern-Hebel
Diese beiden Workflows konntest du noch vor zwei Jahren nicht in einer Stunde bauen. Heute: einmal den Build-Guide an Claude Code, fünf Minuten Smoke-Test, ab da läuft das Pattern. Sobald der erste Workflow steht, baust du jeden neuen in derselben Zeit.
Agentic OS
Ein Agentic OS ist dein eigenes Betriebssystem auf Basis von Claude Code. Ein System, das mitdenkt: ein Langzeitgedächtnis, ein Cockpit, deine Tools, deine Agents. Alles an einer Stelle.
Ein Ordner, in dem dein Wissen liegt und wächst. Claude schreibt mit, recherchiert nach und vernetzt die Notizen.
Eine Oberfläche über dem Vault: Überblick, deine Skills, ein eingebettetes Terminal.
MCP-Server hängen externe Dienste an, von Supabase über GitHub bis zu deinem Kalender.
Eigene Agents für deine wiederkehrenden Aufgaben, jeder mit klarem Auftrag.
Was du brauchst
Der erste Baustein, Schritt für Schritt. Ein Obsidian-Vault als Wissensspeicher, in dem Claude mitschreibt.
Obsidian ist eine kostenlose Notiz-App, die deine Notizen als einfache Markdown-Dateien in einem Ordner speichert. Genau dieser Ordner wird dein Vault.
Leg einen leeren Ordner an und öffne ihn in Obsidian über „Open folder as vault“, nicht über „Create new vault“. Dann startest du Claude Code im selben Ordner.
mkdir ~/second-brain
cd ~/second-brain
claudeIm ersten Prompt baust du das Grundgerüst: eine CLAUDE.md, die Claude zum Pfleger des Vaults macht, plus die Ordnerstruktur.
Wir bauen aus diesem Ordner einen Second Brain.
Leg eine CLAUDE.md an, die dich als Pfleger dieses Vaults beschreibt. Struktur: raw/ für Rohnotizen, wiki/ für vernetzte Artikel, index.md als Einstieg, log.md für Änderungen.
Definier drei Operationen: Aufnehmen (neue Notiz einsortieren), Nachschlagen (eine Frage aus deinem Wissen beantworten), Aufräumen (Struktur und Verlinkungen sauber halten). Halte die CLAUDE.md unter 200 Zeilen.Jetzt baust du den Vault aus. Pro Thema ein Subagent, dazu Querverweise zwischen verwandten Notizen.
Bau den Vault aus. Nimm dir die Themen in raw/ vor, recherchier pro Thema mit einem Subagent, schreib je einen Artikel nach wiki/ und setz [[wikilinks]] zwischen verwandten Notizen. Aktualisier am Ende index.md und log.md.Auto-Memory ist ab Claude Code 2.1.59 standardmäßig an: Claude merkt sich selbst, was wichtig ist. Sonst landen diese Notizen unter ~/.claude/projects/. Mit einer Zeile in der settings.json landen sie in deinem Vault, und du liest sie in Obsidian mit.
{
"autoMemoryDirectory": "~/second-brain/claude-memory"
}Damit dein Gehirn auf jedem Computer gleich ist und in der Cloud liegt, packst du den Vault-Ordner in ein privates Git-Repo. Auf jedem weiteren Rechner einmal klonen. Vor der Arbeit den neuesten Stand holen, danach zurückschieben. Weil die Auto-Memory im Vault liegt, wandert sie mit. Wer es ohne Terminal will, nimmt Obsidian Sync (kostenpflichtig, kein Setup).
cd ~/second-brain
git init && git add . && git commit -m "second brain"
# privates Repo bei GitHub anlegen, dann verbinden:
git remote add origin git@github.com:DEIN-NAME/second-brain.git
git push -u origin main
# weiterer Rechner: git clone ... ; danach git pull (Start) / git push (Ende)Kurz zur Sicherheit
settings.json bearbeitest du selbst, und die Einstellung greift erst, nachdem du den Ordner als vertrauenswürdig bestätigt hast. Alles läuft lokal auf deinem Rechner. Diese Seite führt nichts aus. Danach Claude einmal neu starten, damit die Einstellung zieht.
Steht der Second Brain, baust du Agents obendrauf. Drei Stufen, die wir selbst fahren:
Feste Routinen als Scheduled Task: der Wettbewerbs-Check am Montag, der Wochenrückblick am Freitag. Der Agent läuft in der Cloud und legt sein Ergebnis in deinem Vault ab. Wie du so einen Task anlegst, steht oben im Abschnitt zum Agenten-Weg.
Aufgaben, die du auf Zuruf startest: „Recherchier Thema X und schreib die Notiz nach wiki/.“ Jeder Agent hat einen klaren Auftrag und einen festen Ablageort, damit nichts im Nirgendwo landet.
Die höchste Stufe: eine Pipeline von Recherche über Script bis zu fertigen Assets wie Carousels und Reels. Fürs Planen verbindest du Metricool oder Buffer über deren offizielle MCP-Server. Dein Agent entwirft die Posts und legt sie in die Publishing-Queue, veröffentlicht wird über das Tool.
Der Vault ist dein Speicher, das Cockpit ist deine Oberfläche darüber. Ein Plugin in Obsidian, das dir den Überblick gibt: deine Skills als Kacheln, der Status deiner Agents, ein eingebettetes Terminal, in dem Claude direkt läuft. So bedienst du dein System an einer Stelle.
Ein fertiges Cockpit-Plugin ist schnell installiert. Unseres zeigen wir, sobald es steht.
Unser eigenes Agentic OS teilen wir bald. Sobald unser Setup steht, findest du hier die Story dahinter, ein paar Screenshots und die Schritte, mit denen du es nachbaust.
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Beispiele
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